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Sardinien. Tourismus-Info

Sardinien tausendmal berührt! Surfen Sie im Seiteninneren um die Geschichte und die Geographie der Insel kennen zu lernen.
Oder klicken Sie auf einen Punkt auf der Landkarte, hier rechts, um die verschiedenen Zonen Sardinien’s zu entdecken.



Geschichte

Die mehrere Milionen Jahre alte Geschichte Sardinien’s beginnt bereits in der hohen Steinzeit (100.000 vor Chr.), wo man die ersten sicheren Zeugnisse der Inselbewohner, ausgenommen vom Menschen, der sich erst spaeter stabilisierte, in der antiken Steinzeit (6.000 vor Chr.), fand. Die ersten Bewohner mit Gesichtsausdruck und gut definierbarem Charakter sind autentisch mit jener der Nuraghe, diese begann in der antiken Bronzezeit (1.500 vor Chr.) und neigt sich fortschrittlich bis ans Ende der Eisenzeit (500 vor Chr.).
Diese erhaelt den Namen von seiner sinnbildlichen Architektur: Die Nuraghe, kostruiert auf Tuermen mit grossen Bloecken aus quadratisch-verarbeiteten Bloecken, die waehrend der Hochform dieser Kultur, eine artikuliertere und komplexere Form annahmen (Bronzezeit).

Die reichen mineralischen Ressourcen der Insel rufen das kommerzielle Interesse der orientalischen mediterranen Bevoelkerung, wie die Miceni und Zyprioten, aber auch Phonizier. Diese bildeten am Beginn des VIII Jahrhunderts vor Chr. die ersten stabilen Kolonien, indem sie Kuestenseiten mit einfachen Anlegeplaetzen besetzten, die vorteilshaft fuer den Warenaustausch waren. Die darauffolgende cartaginesische Besetzung war(500 bis 238 vor Chr.) nicht nur durch die Minenproduktion bevorzugt, sondern auch durch die des Kornes und des Holzes (die Insel war fasst vollkommen mit Waeldern bedeckt).

Von der selben Bodennuetzung profitierten auch die Roemer (238 vor Chr. Bis 476 nach Chr.), die sich zur Bestaetigung ihrer Herrschaft auch in die inneren Gebiete mit einer starken und gut organisierten Verwaltung aufdraengt (Innerland stolzer als das den Kuestengebiet). Der Untergang des roemischen Reiches ueberschattet die Insel. Sie leidet unter dem progressiven Verlassen der Laender und der Kuesten und der folgenden demographischen Zusammenziehung.

Auf sich allein gestellt und ohne Verteidigung wurde Sardinien ca 80 Jahre lang besetzt und ausgebeutet (476-530 nach Chr.). Es waren die afrikanischen Wandalen, die vom orientalischen Kaiser geschickt wurden und die Insel unter der Herrschaft von Bisanzio lassen.
Als im IX Jahrhundert nach Chr. die Araber die Eroberung des mediterranen Raumes vervollstaendigten, waren die sardischen Kuesten von den Angriffen und Anschlaegen Nord Afrika’s, Spanien’s, Teilen Frankreich’s und Sizilien’s nicht mehr sicher.

Das Disinteresse und die darauffolgende Leere des maechtigen Bisanzio ueberzeugt die Insel ihre Initiative zu ergreifen: Deshalb organisierte man sich adminnistrativ und militaer-maessig mit 4 Richtern von Arborea, Cagliari, Gallura und Torres, mit monarchischen und autonomen Geschenken. Mit weiteren Veraenderungen ueberlebten die Richter bis ins XIII Jahrhundert, als die Territorien von der Reppublik des Kontinenten Italiens Pisa und Genova kontrolliert wurden. Arborea leistet autonomen Widerstand bis 1478, als die Krone von Aragona definitv die ganze Insel erobert. Diese gewaehrt das Lehngut gemeinsam mit Korsika schon ab 1297 vom Papst Bonifacio VIII.

Das kreierte “Regnum Sardiniae” wird unter den Herrschaften aus der Uebersee, der spanischen Krone, bis zum Anfang des 17. Jahhunderts, bleiben. (geboren am Ende des XV Jahrhunderts von der Union der Koenigreiche Aragona und Castiglia. Nach eines kurzen oesterreichischen Einfalles (1707-1718), wurde das Regnum Sardiniae mit „der Verhandlung mit London“ durch die Savoia, Prinzen aus dem Piemont, erobert.
So entstand die Monarchie von Sardinien, in dessen Inneren sich die staatliche Autonomie bis Ende 1847 haelt. Das Jahr, indem das Piemonte zerschmilzt und einem alleinigen zentralen Parlament Leben gibt, und somit auf eine historische Kennzeichnung verzichtet. Mit dem Ende der Kriege und dem Kommen von Unabhaengigkeit und das Erreichen der Einheit, wurde das Reich Sardinien zum Reich Italien. (1861)
Im aktuellen nazionalen Ambiente der italienischen Rebublik, ist Sardinien eine autonome Region, vorschriftsmaessig nach der speziellen Verfassung (1948) in jener die Rechte seiner Autonomie bestaetigt sind.
Diese ist unterteilt in den administrativen Punkt von 4 Provinzen: Hauptstadt Cagliari, Sassari, Nuoro und Oristano, beinhalten 377 Gemeinden und eine Einwohneranzahl von 1.660.000. Eine komplexe und landwirtschaftliche Region, die ihre kulturellen, matieriellen, historischen und artistischen Zeugnisse seiner Geschichte erhalten hat. Ein originales Land mit tiefgruendigem Charakter, das ihre Werte im Reichtum immer mehr wiederentdeckt. 




Geographie

Sardinien ist, laut der Groesse, die zweitgroesste Insel des Mittelmeers: Groesse 24.089 km², eingeschlossen im 38° 51’ 52“ und dem 41° 15’42“ des noerdlichen Laengengrades und zwischen dem 8° 8’  und 9°50’ des oestlichen Grades. Liegt im westlichen Zentrum des Mittelmeeres, ca 12km von Korsika, 120km von der Toskana und 185km von den Kuesten Nord Africa’s entfernt. Sie ist von tiefen Meeresgruenden umgeben und besitzt eine Kuestenerstreckung von 1.849km.

Die Kuesten Sardinien’s sind im Allgemeinen hoh und felsig, kilometerlang, oft sind sie in Ebenen artikuliert, mit weiten und tiefen Buchten, umgeben von kleinen Inseln. In der Naehe von diesen Hoehen und Tiefen trifft man im Innerland auf Seen, Suempfe und Duenenflaechen. Im Nord-Westen und Nord-Osten findet man lange schwierig-begehbare Strecken.
Sardinien ist eine antike Insel mit Felsen, die bis in die paleozonische Antike (300 Mil. Jahre) reicht. Die Insel besitzt bergige Hoehen aufgrund langer Vulkanausbrueche. Es dominieren die felsigen Hochebenen mit Granit, Schiefer, Basalt (genannt “giare” oder “gollei”), Sandstein, Kalk-Dolomiten (genannt „tonneri“ oder „tacchi“) mit einer Hoehe von 300 bis 1000m. Inmitten der robusten Bergwelt, erhebt sich jener Berg von Gennargentu – im Zentrum der Insel – mit seinem hoechsten Gipfel (1.834m), der Berg Limbara (1.362m) im Norden und der Monte Rasu, ragt an der sogenannten „Kette der Marghine“ empor, die sich 40km quer nach Norden erstreckt.

Diese werden von freien und tiefen Senkungen begleitet, aus denen oft Gewaesser entstroemen. Im Gegenteil zu Campidano - eine grosse Ebene, die sich quer nach Sueden erstreckt (Golf von Cagliari) und sich weiter ca 100km bis zum Golf von Oristano erhebt, die Ebenen sind selten und mit bescheidener Ausdehnung. Eichenwaelder, Steineichenwaelder, Kastanien, Johannisbaum – Objekte der intensiven Ausbeutung seit dem antiken Zeitalter – bleiben bis heute weitflaechige Waldflaechen, die ca 1/6 der Gesamtoberflaeche mit 475.000 hektar bedecken. Besonders nennenswert ist der Wald von Gutturu Mannu, der Groesste im Sueden des Mittelmeerraumes.

Nennesnwert sind 3 Hauptfluesse – wegen der Laenge und der Wassermenge: der Flumendosa, der in den meridionalen Teil der Ostkueste muendet, der Tirso, der in den Golf von Oristano muendet und der Coghinas, der in den Norden des Golfes von Asinara muendet. Nicht zu vergessen ist auch der Temo, der in Bosa muendet und der einzige befahrbare Fluss Sardinien’s ist. Deren Wasser wurde gezuegelt um kuenstliche Seen und Deiche zu formen.

Von erheblichem Interesse auch aus naturalistischem und ambientalen Gesichtspunkt, die Gewaesser, die im Untergrund ueber Karstquellen, wie im Freien als auch in Grotten, verfuegen. Gleich wichtig sind die termo-mineralen Quellen, die aus den Rissen der Landschaft hervorquellen, aufgrund von Prozessen des Vulkanismus des Tertiaers und des Quaternaeren. Diese Gewaesser werden sei es fuer therapeutische Zwecke oder kommerzielle, wie Getraenke, genutzt. 
Das Klima ist im Allgemeinen mild, beeinflusst von Luftstroemen, herstammend aus dem Atlantik, von Afrika und vom Nordpol. Das Wetter ist freundlich: Der Nordpol zaehlt jaehrlich 300 Sonnentage und die restlichen Regentage, mit einer hauptsaechlichen Konzentration der Regentage auf die Herbst- und Winterzeit, und wenige Ausnahmen im Fuehling. Die durchschnittliche Temperatur im Juli betraegt 23,9°, hingegen im Januar betraegt sie ca 11,1°. Die Luftfeuchtigkeit steigt auf 70% (Jahresdurchschnitt).

 

Die Insel ist sehr luftig, es dominiert der Nordwestwind, frisch und eisig im Winter, im Sommer mildert ihn die Hitze, indem die Luft heisser wird und besser einzuatmen ist.
Etwas seltener ist der Scirocco – besonders an der suedlichen Kueste anzutreffen, und die Ostwinde aus dem Nordosten, die entlang der Ostkueste wehen.



Texte und Fotos sind der Seite der Regione Sardegna entnommen

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